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Immer wieder gab es Proteste gegen die Kündigung. Zum Beispiel am 27. Februar (Foto).  150 Menschen waren dem Aufruf von "Berg Fidel Solidarisch" gefolgt und haben klargemacht: LEG - Es reicht!
© Berg Fidel Solidarisch
Immer wieder gab es Proteste gegen die Kündigung. Zum Beispiel am 27. Februar (Foto). 150 Menschen waren dem Aufruf von "Berg Fidel Solidarisch" gefolgt und haben klargemacht: LEG - Es reicht!
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Nachbarschaftstreff Berg Fidel bleibt in Räumen

Die LEG hatte dem Nachbarschaftstreff Berg Fidel gekündigt. Heute (31.03.) endet der Mietvertrag. Eigentlich müsste der Verein aus den Räumen raus. Er hat sich aber dagegen entschieden.

Veröffentlicht: Dienstag, 31.03.2026 14:34

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Die Situation in Berg Fidel hat sich in den vergangenen Wochen immer weiter zugespitzt, teilte uns der Verein mit. Die Stadtteil-Gewerkschaft "Berg Fidel solidarisch" rief immer wieder zu Protesten auf (siehe Foto), auch ein offener Brief an die LEG wurde unter anderem verfasst. Die von dem Wohnungsunternehmen genannten Gründe für die Kündigung wurden aus Sicht von "Berg Fidel solidarisch" ausführlich widerlegt. Deswegen sehen sie nun die LEG in der Verantwortung, die Entscheidung öffentlich zu begründen.

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Nachbarschaftstreff Berg Fidel setzt Arbeit fort

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Der Nachbarschaftstreff Berg Fidel hat sich dazu entschieden, der Kündigung von der LEG zu widersprechen. Die gemieteten Räume wurden folglich nicht geräumt, teilte uns der Verein mit. Die Arbeit werde fortgesetzt, auch die Tafel werde die Räume weiter für die Lebensmittelausgabe nutzen. Heißt auch, die LEG müsste juristisch dagegen vorgehen. Den Nachbarschaftstreff beschreiben die Mitarbeitenden als zentralen sozialen Ort für die Bürger:innen in Berg Fidel: "Hier finden offene Treffen, solidarische Beratungen und gemeinschaftliche Aktivitäten statt", heißt es. Die Tafel nutzt die Räume jeden Samstag für die Lebensmittelausgabe.

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